Waldbächlein - Michael Töpler
Aus dem Felsen bricht es schäumend
nieder in den Waldesgrund,
lustig scherzend, sinnig träumend,
plaudernd bald mit keckem Mund.
Wie so kühl, so lieblich helle,
fröhlich Bächlein ohne Ruh,
wie so schnelle, wie so schnelle,
zu dem Meere wanderst du!
Raste doch und schau die Blume.
die sich sehnend zu dir neigt!
Ist’s nicht schön im Heiligtume
grünen Hag’s, der betend schweigt?
Wie so helle, wie so schnell,
Waldesbächlein, wanderst du!
Grade wie des Lebens Welle
sehnst du dich nach Meeresruh.
Arroyo del bosque
De la roca se desprende espuma
hacia el suelo del bosque,
bromeando alegremente, soñando sensatamente,
parloteando pronto con una boca pertinaz.
Qué fresco, qué dulcemente brillante,
alegres arroyos sin descanso,
qué rápidos, qué veloces,
¡Hacia el mar vagáis!
Descansa y mira la flor
¡Que anhelante se inclina hacia ti!
¿No es hermoso en el santuario
La verde arboleda que está silenciosa en oración?
Qué brillante, qué veloz,
¡arroyo del bosque, vagas!
Como la ola de la vida
anhelas la paz del mar.