Nero - Josef Gabriel Rheinberger

Schwarzmitternacht liegt über Rom,

es saust und braust der Wind,

in Angst fährt übern Tiberstrom

der Kaiser und sein Kind.

 

Auf Rossen schnell geht's dann ins Land,

so jagt sich Lust und Not,

so jagt sich in dem Wüstensand

der Zauber und der Tod.

 

Der Rose Duft ist hin jetzt und,

der Stirne golden Band,

am Weinpokal der Lüstermund,

das purpurne Gewand;

 

der Tanz hört auf, er ist verhallt

im üpp'gen Marmorsaal!

Nur furchtbar durchs Gebirge schallt

der Donner, zischt der Strahl.

 

Der Zeiten Wendung fühlst du nahn,

doch fehlt der Sitte Kraft,

die himmelsstark aus Zeit und Wahn

feste Gebilde schafft.

 

Drum war dein Leben wild verwirrt

wie Dorn und Rosenduft:

nun pocht das Herz, das Auge irrt

in blitzerhellter Luft.

 

Am Kreuze vorbei am Waldessaum

hallt wild der Hengste Huf,

doch wilder hallt in Busch und Baum

gespensterhafter Ruf.

 

Die Hölle hüllt in grellen Schein

den Reiter und das Ross,

der Sturm bläst wild ins Land hinein,

unheimlich wird's dem Tross.

 

Wer folgt uns? fragt der Kaiser bang;

o schneller! ruft sein Kind;

das Tuch, das um den Hals ich schlang,

es schützt nicht vor dem Wind!

 

Nun denkt der Kaiser frührer Zeit,

die licht wie Morgenrot;

zum Guten wär er jetzt bereit,

doch finster naht der Tod.

 

Und näher dröhnt es, furchtbar nah,

Verfolger tauchen auf;

"voran, voran, ein Hof ist da!",

da hemmt das Ross den Lauf.

Ein rascher Stoß - das Eisen drang

in Neros Herz hinein;

am Waldsaum aber stand noch lang

das Kreuz im Feuerschein.

 

Nero

La negra medianoche se cierne sobre Roma,

el viento ruge y ruge,

atemorizados sobre el río Tíber

el emperador y su hijo.

 

En corceles veloces hacia el campo,

así la lujuria y la angustia se persiguen,

así en las arenas del desierto

la magia y la muerte.

 

La fragancia de la rosa se ha ido y,

la cinta dorada de la frente,

en la copa de vino la boca lujuriosa,

la túnica púrpura;

 

la danza ha cesado, se ha desvanecido

¡En el exuberante salón de mármol!

Sólo terrible a través de las montañas resuena

El trueno, el rayo sisea.

 

Sientes el cambio de los tiempos,

pero la costumbre carece de fuerza,

que, fuerte como el cielo, del tiempo y el engaño

crea estructuras sólidas.

 

Por eso tu vida se confunde salvajemente

como las espinas y el perfume de las rosas:

ahora el corazón palpita, el ojo vaga

en el aire relampagueante.

 

Más allá de la cruz al borde del bosque

el casco del semental resuena salvajemente

pero ecos más salvajes en arbustos y árboles

llamada fantasmal.

 

El infierno envuelve al jinete y al caballo

el jinete y el corcel,

la tormenta sopla salvaje en la tierra,

la cabalgata se asusta.

 

¿Quién nos sigue? pregunta ansioso el emperador;

¡Oh, más rápido! grita su hijo;

La bufanda que envolví alrededor de su cuello,

¡no protege del viento!

 

Ahora el emperador piensa en un tiempo anterior,

brillante como el amanecer;

ahora estaría listo para el bien,

Pero la muerte se acerca oscuramente.

 

Y más cerca ruge, terriblemente cerca,

Aparecen perseguidores;

«¡Adelante, adelante, un patio está aquí!»,

el corcel detiene su curso.

Una estocada rápida - el hierro penetró

en el corazón de Nerón;

Pero al borde del bosque

la cruz a la luz del fuego.

 

Anfragen

Das Ensemble Sonamento ist ein junger Männerchor aus der Region Limburg. Wir gestalten Konzerte, Auftritte und Gottesdienste. Gerne informieren wir Sie persönlich über unsere Chorarbeit und Möglichkeiten zur Buchung. Kontaktieren Sie uns hierzu per E-Mail:

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